Samstag, 27. Oktober 2007

Google, Linktausch-Abstrafung mittels PR, Trigami

Ich habe eben einen sehr, sehr guten Beitrag vom Mediadonis gelesen, den ich jedem nur empfehlen kann: http://www.mediadonis.net/?p=217

Sonntag, 14. Oktober 2007

Akkubohrer und Akkubohrschrauber

Keyword Research wird einem durch Google in manchen Bereichen mittlerweile sogar einfach gemacht. Wichtig bei der Keyword Research ist es nicht nur passende Begriffe zu finden, sondern vor allem Begriffe nach denen wirklich gesucht wird.

Jetzt war ich der Meinung, dass der gebräuliche Begriffe für einen mit Akku betriebenen Bohrer der "Akkubohrer" ist. Scheinbar aber, weiß Google hier besser bescheid, und liefert mir Ergebnisse vorwiegend zum Keyword "Akkubohrschrauber".
Für mich ein Indiz, dass dieses wohl häufiger gesucht wird, als meine Variante. Und damit wohl das Keyword, für das es sich lohnt mehr Optimierungsaufwand zu betreiben.

Nebenbei eine mehr als positive Entwicklung die Google hier nach und nach mitmacht. Nicht nur stures "Worte suchen", sondern auch die Erkennung des "selben Wortes" obwohl es gar nicht dasselbe ist ;-)

Mittwoch, 10. Oktober 2007

Frech? trafficz.de von Sedo registriert

Zu den Domain Parking Anbietern zählt neben Sedo und einigen anderen auch TrafficZ. Zwar mag TrafficZ im deutschen Markt nicht annähernd so bekannt wie Sedo sein, dennoch scheint es so, als würde sich Sedo gerne einen Teil deren Bekanntheit zunutze machen wollen.

So hat sich die Sedo GmbH mal eben trafficz.de registriert und direkt auf deren Parking Informationsseite weitergeleitet.

Ob man das dort nötig hat?

Donnerstag, 20. September 2007

Domain Tasting

Das Thema Domain Tasting ist momentan groß in Diskussion, da ich aber bei dem Begriff bisher viele fragende Gesichter gesehen habe, möchte ich kurz anschneiden, was das eigentlich ist.


Tasting = probieren, kosten. Und genau das wird mit einer Domain gemacht. Sie wird "probiert". Und das sozusagen mit einem Kauf auf Probe. Während der sog. Add-Grace-Period von 5 Tagen, kann eine Domain wieder gelöscht werden ohne Kosten zu verursachen (Diese Periode gibt es nicht bei allen TLDs und ist nicht bei allen auch 5 Tage! Dies gilt aber auf jeden Fall für CNOBI).

Daher ist dies eine schöne Möglichkeit bestimmte Namen auf deren Type-In Traffic zu testen. Man setzt sich ein Limit welches die Domain in den 5 Tagen erreichen muss, wird es erfüllt bleibt die Domain im Bestand. Wird es nicht erfüllt, kann man sie ohne Kosten wieder löschen. Gerade bei einer automatisierten Registrierung kann dies für viele spannende Domains sorgen. Man benötigt eine Software für Tracking und das angeschlossene Registrierungsmodul, und natürlich eine entsprechende Keyworddatenbank um die Domainnamen zusammenzustellen. Somit lassen sich innerhalb kurzer Zeit tausende von Domains testen.


Sehr spanned zu diesem Thema finde ich eine Statistik aus dem Domain Tasting Report de ICANN: im Januar 2007 wurden über 1,7 Mio. Domains registriert. Davon blieben nicht mal 11.000 Domains länger als die 5 Tage der Add-Grace-Period bestehen. Interessant auch daran, dass die Domains nur bei 5 Registraren waren. Die Top 4 in .com und .net brachten es sogar auf über 35 Mio. REG und CLOSE innerhalb der 5 Tage im Januar. Ein kleines bißchen unauffälliger sollte man es vielleicht doch angehen, damit das Angebot der Add-Grace-Period nicht bald eingestellt wird.

Die Methode ist natürlich lukrativ, insofern wird sie angewandt. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass derartige Angebote schnell eingestellt werden. Außerdem müssen die NICs natürlich auch ihre Infrastruktur aufrecht erhalten, was bei derart vielen Prozessen einen deutlich erhöhten Aufwand erfordert. Somit steigen dort die Kosten, die letztlich wieder auf den Domainpreis umgelegt werden.

Für mich ist das Spiel wie mit den Massen Anfragen an Google über Ranking-Positionen, Seiten im Index, usw. genau wie auch das Prüfen nach frei gewordenen Domains. Alles sollte mit einem gewissen Maß betrieben werden, denn sonst werden derartige Abfragen unterbunden. Und das bringt niemandem was.

Donnerstag, 13. September 2007

Besucheranalyse und Schlüsse daraus ziehen

Fridaynite hat in einem Blogpost über Google Analytics Daten ein paar Schlüsse gezogen, die die typischen Aussagen von "Webgestaltern" größtenteils aushebeln. Da ich selbst auch immer wieder meine Log-Analysen (allerdings nicht Google Analytics, aber die Daten sind ja dieselben) nach derartigen Erkenntnissen durcharbeite, möchte ich dies jetzt auch in einem Blogpost veröffentlichen:

Zielgruppe und Herkunft: "normale" Besucher aus vielen Themenbereichen, Altersgruppe etwa 20-40, 80% aus Google, 15% TypeIns

Zeitraum: August 2007


Browser

1.
Internet Explorer 6.0

42,52 %

2.
Internet Explorer 7.0

26,43 %

3.
Firefox 2.0

18,45 %

4.
Firefox 1.5

3,98 %

5.
Safari 2.0

2,18 %

6.
Firefox 1.0

1,11 %

7.
Opera 9.2

0,65 %

8.
Opera 9.1

0,65 %

9.
Opera 9.0

0,62 %

10.
Safari 1.3

0,45 %

Betriebssystem

1.Windows XP
83,06 %

2.Windows 2000
7,06 %

3.Mac OS X
3,54 %

4.Windows NT
3,32 %

5.Windows 98
1,31 %

6.Linux
0,93 %

7.Windows Me
0,62 %

8.Windows CE
0,07 %

9.Mac OS
0,03 %

10.
FreeBSD
0,02 %

Javascript

1.aktiviert
97,56 %

2.nicht aktiviert
2,44 %

Auflösung

1.1024x768
46,27 %

2.1280x1024
23,39 %

3.1280x800
10,87 %

4.1152x864
4,03 %

5.800x600
3,53 %

6.1440x900
3,09 %

7.1680x1050
2,11 %

8.1400x1050
1,55 %

9.1280x960
1,45 %

10.1600x1200
1,02 %


Die angesprochenen Aussagen, welche ich ebenfalls nur dementieren kann:

1. "Mittlerweile nutzen doch eh alle den Firefox"
64% IE Nutzer waren es in der Analyse von Friday, bei mir sogar ganze 69%, die den Internet Explorer nutzen. Der Firefox ist unter den Webworkern sicher sehr beliebt, dennoch wird Windows (zu dem ich auch gleich noch komme) mit dem IE ausgeliefert, und warum sollte man sich einen anderen Browser installieren, wenn der installierte doch funktioniert...

2. "Mac/Linux/alles kostenlose nicht kommerzielle holt auf und wird Windows bald ersetzen"
Fakt ist, dass praktisch jeder PC Hersteller seine Rechner mit Windows ausliefert (dazu zählen auch die größten wie DELL, HP, Fujitsu, usw.). Durch den IPod hat Apple sicher wieder mehr Aufmerksamkeit bekommen, das reicht aber noch nicht für einen derartigen Markt. Linux mag kostenlos sein, dennoch gibt es keinen direkten Support, nicht die Software Vielfalt (insb. wenn man auf Spezial-Anwendungen angewiesen ist) und vor allem nicht die Standard-Software die bei fast allen Geräten - angefangen beim WLAN Router, über sämtliche Hardware, und und und - dabei ist.

3. "Niemand nutzt mehr 800x600"
Fast korrekt, der Anteil ist bei mir mit 3,5% verschwindend gering. Friday kommt auf 1,95%, was dann wirklich vernachlässigbar ist. Ich würde allerdings darauf achten, dass die Seite trotz 800x600 Pixel noch halbwegs lesbar ist - also ein bißchen horizontales scrollen muss sich jemand mit dieser Auflösung halt gefallen lassen ;-)

4. "Aus Sicherheitsgründen deaktivieren immer mehr Leute JS"
Ich glaube, dass das fast niemand bewusst macht. Hier sind eher Sicherheits-Tools und Firewalls die Ursache des Übels, die einem das als Bedrohung verkaufen und die Deaktivierung im Browser anbieten. Nichts desto trotz, nur 2,44% aller analysierten Besucher.

5. “Hat doch eh jeder DSL heutzutage” (Zitat)
Das habe ich noch nie unterstützen können, leider habe ich selbst dafür keine Logs. Friday's User nutzen ISDN, und zwar über 40%. Klar mag youtube, myvideo und deren Derivate kaum jemand mit ISDN besuchen, der "normale" Bürger braucht aber kein DSL, und hat das daher auch nicht. Um mal E-Mails zu prüfen, wetter.de zu besuchen ob das Grillwetter am Abend seinem Namen gerecht wird oder die Überweisung der OTTO Rechnungen, erfordern noch lange kein DSL und den damit verbundenen Kosten. Ich würde die 40% gefühlsmäßig auch in meinem Bekannten- und Freundeskreis so bestätigen (ich kenne nicht nur Geeks ;-)).


Somit bleibt letztlich eines zu sagen: gerade in diesem Bereich, sollte man nicht immer von sich selbst oder dem direkten Umfeld ausgehen. Die große Masse ist die, die bedient werden will mit einem Projekt, und die stellt man selbst selten dar. Solche Analysen sind wichtig, und helfen einem zu verstehen, auf welches technische Equipment man sich einstellen sollte, um wirklich allen Besuchern gerecht zu werden.

Freitag, 24. August 2007

Googlebot Aktivität bei inaktiven Domains

Mir ist letztens ein kleiner Haufen alter Domains in die Finger gekommen, die wohl über Monate auf eine IP geleitet haben, die gar nicht mehr aktiv war. Die Domains waren schätzungsweise ca. 6 Monate nicht erreichbar. Im Google Index waren auch nur noch vereinzelt Unterseiten zu finden.

Da ich die Domains nicht gleich alle einfach nur löschen wollte, habe ich diese auf ein paar Parkings umgeleitet. Und siehe da, der Googlebot ist noch sehr aktiv. Widerspenstig muss er wohl alle 2-3 Tage versucht haben, auf die Domains zuzugreifen, denn das war die grobe Rate des Crawlings zu Anfangs.

Auch war ich sehr überrascht über die Schnelligkeit mit der die Seiten wieder im Index erschienen sind. Die ersten nach ca. 2 Tagen, der Großteil der Domains war nach etwa 10 Tagen zumindest wieder mit der Startseite vertreten.

Sobald ich was zum Ranking sagen kann - dafür werden aber gerade erst ein paar Domains mit bißchen Content gefüllt, und die Verlinkung aufgebaut - werde ich das hier noch posten.

Montag, 13. August 2007

Haltbarkeit von Spam-Subdomains

Eine Spam Domain möglichst lange im Index zu halten, ist natürlich das Ziel eines neuen Projekts. Und auch wenn Google hier immer besser in der Erkennung wird (bzw. die angeblich nicht eingesetzte manuelle Bearbeitung), gibt es dennoch nach wie vor immer wieder Spam Projekte, die über Monate oder sogar Jahre hinweg bestehen bleiben.

Einen interessanten Effekt hatte ich jetzt über ca. 3 Jahre hinweg, mit folgender Situation: auf der Domain selbst (ca. 7 Jahre alt) war unter www. eine "normale" Website erreichbar, einige gute und alte Backlinks (auch DMOZ, Yahoo, usw.). Spam Websites waren auf Subdomains eingerichtet.
Die Subdomains waren durchweg alle sehr schnell im Index, und auch stark im Ranking.

Vergleichbare Spam Projekte mit ähnlich aufgebauten Inhalten und Besucherzahlen, sind sonst schon deutlich schneller aus dem Index, als diese Konstellation - die letztlich über 3 Jahre stabil gelaufen ist.

Eine Theorie habe ich dazu noch nicht, werde aber auf jeden Fall diese Konstellation jetzt noch ein paar mal testen.